Frequently Asked Questions
Hier findest Du Antworten auf häufige Fragen.
Pilotprojekt Prozess
Ein Proof-of-Value (PoV) ist der strukturierte Einstieg mit oee.ai – eine zweimonatige Pilotphase, in der das System mit euren echten Daten live geht und beweist, was es leistet. Der PoV startet mit einem Kick-off und Installation, gefolgt von wöchentlichen Abstimmungen, aktivem Realbetrieb und endet mit einem gemeinsamen Fazit – bei dem klar wird, welche Potenziale konkret sichtbar wurden. Nach dem PoV folgt der nahtlose Übergang in den Anschlussvertrag.
Eure ToDos sind überschaubar: Zu Beginn stellt ihr uns die wichtigsten Stammdaten zur Verfügung. Außerdem ist es wichtig, die relevanten Personen einzubinden – z. B. aus IT, Instandhaltung, Technik sowie Anlagenführer und Schichtleiter – und das Team entsprechend zu schulen. Entscheidend ist auch die regelmäßige Teilnahme an unseren gemeinsamen Terminen.
Im PoV arbeiten wir eng zusammen und stimmen uns regelmäßig ab. Es gibt wöchentliche Termine, in denen ein Customer Success Manager durch das System führt, Anwendungsfälle zeigt und alles gemeinsam auf euer Projekt zuschneidet. Gerade am Anfang nehmen wir euch viel operative Arbeit ab. Mit der Zeit übernehmt ihr zunehmend selbst Themen wie die Pflege von Stammdaten.
Der PoV ist bewusst schlank gehalten und ermöglicht einen schnellen, risikoarmen Einstieg, um oee.ai in der Praxis zu testen und erste Erkenntnisse zu gewinnen. Für ein konkretes Richtpreisangebot freuen wir uns über eure Kontaktaufnahme.
Der PoV läuft in der Regel über 8 Wochen – ab dem Zeitpunkt, an dem die ersten belastbaren Daten in oee.ai sichtbar sind. Nach etwa 6 Wochen besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Eine Verlängerung um 4 Wochen ist grundsätzlich möglich, wird aber selten benötigt – meist liegen bereits ausreichend gute Erkenntnisse vor, um direkt in eine langfristige Zusammenarbeit zu starten.
Wir sind sehr flexibel und können schnell starten. Sobald die Formalitäten geklärt sind, schicken wir euch die benötigte Hardware zu oder kommen direkt für die Installation vorbei. Parallel benötigen wir noch ein paar grundlegende Stammdaten. In der Regel können wir so innerhalb weniger Wochen mit dem PoV loslegen.
Datenschutz & Sicherheit
Die Systemanforderungen sind bewusst sehr gering gehalten. Da oee.ai als Cloud-Lösung läuft, benötigt ihr lediglich eine stabile Internetverbindung und ein Endgerät mit Browser – PC, Tablet oder Smartphone. Eine lokale Installation oder eigene Server sind nicht notwendig.
oee.ai ist branchenunabhängig einsetzbar und wird bereits in verschiedenen Industrien genutzt – darunter Automotive, Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung, Spritzguss, Medizintechnik, Verpackung sowie weitere Bereiche der diskreten Fertigung und Prozessindustrie.
Nein, oee.ai erfasst grundsätzlich keine personenbezogenen Daten. Der Fokus liegt ausschließlich auf Maschinendaten und Produktionsprozessen – also z. B. Laufzeiten, Stillstände, Stückzahlen oder Verlustgründe. Das vereinfacht die Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen erheblich. Wir nutzen nur für die Anmeldung den Namen und die Email Adresse der Personen mit Zugriff auf das System.
oee.ai wird als Cloud-Lösung betrieben. Das bedeutet: keine eigene Infrastruktur, kein Wartungsaufwand, jederzeit von überall zugänglich. Updates, Wartung und Skalierung übernehmen wir im Hintergrund für euch. In der Praxis ist die Cloud hier die deutlich effizientere und einfachere Lösung.
Eure Daten werden in Rechenzentren in Frankfurt gespeichert (DigitalOcean). Damit bleiben die Daten innerhalb Deutschlands bzw. der EU und unterliegen den entsprechenden Datenschutzanforderungen. Die eingesetzten Rechenzentren erfüllen hohe Sicherheitsstandards und sind entsprechend zertifiziert.
Ja, alle Daten werden bei oee.ai verschlüsselt übertragen und gespeichert. Für die Übertragung nutzen wir etablierte Sicherheitsstandards, sodass die Daten auf dem Weg zu oee.ai geschützt sind. Auch bei der Speicherung sind die Informationen abgesichert und nur für berechtigte Zugriffe verfügbar.
Ja – Datensicherheit hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. oee.ai ist nach ISO 27001 zertifiziert, was klare und geprüfte Prozesse für den sicheren Umgang mit Daten garantiert. Dazu gehören Zugriffskontrollen, verschlüsselte Datenübertragung und ein strukturiertes Risikomanagement. Ihr behaltet jederzeit die Kontrolle darüber, wer welche Daten einsehen darf.
Maschinen-Anbindung
Ja, auch Handarbeitsplätze können problemlos abgebildet werden. In diesen Fällen erfolgt die Datenerfassung nicht automatisch über Maschinensignale, sondern manuell – z. B. über Tablets oder Terminals direkt am Arbeitsplatz. Mitarbeitende erfassen dabei Zustände, Stückzahlen oder Verlustgründe.
oee.ai unterstützt gängige industrielle Kommunikationsprotokolle wie MQTT und OPC UA. MQTT nutzen wir standardmäßig für die effiziente und sichere Übertragung der Daten. OPC UA und weitere Schnittstellen können angebunden werden, wenn Daten bereits auf Maschinenseite oder in bestehenden Systemen verfügbar sind.
Die Daten werden entweder direkt an der Maschine über unsere Sensorboxen erfasst oder aus bestehenden Systemen wie SPS übernommen. Unsere Sensorboxen greifen die relevanten Signale – z. B. Lauf/Stillstand, Stückzahlen oder Störungen – direkt ab und bereiten sie für die Übertragung auf. Die Übertragung erfolgt anschließend über standardisierte Protokolle wie MQTT sicher an oee.ai, wo die Daten weiterverarbeitet und visualisiert werden.
Grundsätzlich ja. oee.ai kann nahezu alle Maschinen anbinden – unabhängig von Hersteller oder Alter. Je nach Gegebenheit erfolgt die Anbindung über unsere Sensorboxen oder über bestehende Schnittstellen wie SPS, OPC UA oder andere verfügbare Systeme.
Für den Proof of Value (PoV) stellen wir euch die benötigte Hardware unkompliziert zur Verfügung. Im Anschluss schauen wir gemeinsam, wie eine dauerhafte Lösung im Rahmen eines Folgevertrags aussehen kann.
Das hängt von der jeweiligen Umgebung ab. Häufig nutzen wir unsere eigenen Sensorboxen zur Maschinendatenerfassung, die Signale direkt an der Maschine aufnehmen und an oee.ai übertragen. Alternativ können bestehende Schnittstellen wie SPS oder bereits vorhandene IoT-Infrastruktur integriert werden.
Auch alte Maschinen lassen sich in der Regel gut an oee.ai anbinden – eine moderne Steuerung mit umfangreicher Datenschnittstelle ist nicht zwingend erforderlich. In vielen Brownfield-Umgebungen reicht es aus, einige wenige relevante Signale zu erfassen, um belastbare OEE-, Stillstands- und Produktionsdaten zu gewinnen. Ein zentraler Baustein ist unsere oee.ai Sensorbox: Sie wurde speziell dafür entwickelt, Maschinen einfach und pragmatisch anzubinden, wenn keine oder nur sehr begrenzte digitale Schnittstellen vorhanden sind.
Integration & Schnittstellen
Ja, oee.ai hat eine ausführliche Schnittstellendokumentation, die alle relevanten Informationen zu Anbindung, Datenformaten und unterstützten Protokollen übersichtlich beschreibt. Diese stellen wir euch gerne zur Verfügung.
Für den Start braucht oee.ai nur sehr wenige Stammdaten: typischerweise Schichtpläne, Produkte, Taktzeiten und – falls vorhanden – einen bestehenden Verlustgrundkatalog. Wenn noch nicht alles sauber definiert ist, ist das kein Problem – das erarbeiten wir gemeinsam im Projekt.
Warum oee.ai
oee.ai kommt aus Aachen – einer der führenden Universitätsstädte Deutschlands mit starkem Bezug zu Produktion, Ingenieurwesen und Innovation.
oee.ai ist ein fokussiertes Team von rund 20 Mitarbeitenden – mit kurzen Entscheidungswegen, hoher Reaktionsgeschwindigkeit und echtem Fokus auf Kundenprojekte.
Ja, oee.ai ist weltweit verfügbar. Die Bedieneroberfläche unterstützt über 20 Sprachen, auf Key-User-Ebene sind es 7 Sprachen – inklusive Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden.
oee.ai arbeitet im Einstieg mit einem klar abgegrenzten PoV-Festpreis. Für den späteren Rollout gilt ein skalierbares Lizenz- und Leistungsmodell – abhängig von Umfang, Anlagenanzahl, Hardware-Setup und Integrationsgrad. Die Kostenstruktur ist transparent und wächst mit eurem Bedarf.
Der größte Mehrwert von oee.ai liegt in der Kombination aus: schneller, pragmatischer Einführung, maschinenherstellerunabhängiger Retrofit-Anbindung, Echtzeit-Transparenz statt verzögerter Excel-Auswertung, niedrigem IT-Aufwand und einem klar abgegrenzten PoV als risikoarmen Einstieg. So können Unternehmen messbare Produktivitätsverbesserungen erzielen, ohne ein aufwendiges Digitalisierungsprojekt stemmen zu müssen.
oee.ai positioniert sich als schnell einführbare, schlanke SaaS-Lösung zur Produktivitäts- und Verlustanalyse – kein schwergewichtiges MES. Die wichtigsten Unterschiede: Retrofit statt tiefem Eingriff in die Anlagensteuerung, kein großes IT-Projekt, schneller Proof of Value, klarer Fokus auf OEE-Transparenz und Verlustursachen. ERP- oder FAUF-Integrationen erfolgen nachgelagert im Skalierungskonzept.
oee.ai stellt verschiedene Bedienoberflächen bereit, die jeweils auf die Nutzungssituation abgestimmt sind: eine Weboberfläche für Auswertungen und Administration, Tablet-Oberflächen für die Datenerfassung direkt am Shopfloor sowie Andon- und Großbildschirme zur Visualisierung in der Produktion. Alle Oberflächen sind browserbasiert und bewusst intuitiv gestaltet.
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